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Ein ganz besonderes Osternest...

...haben uns unsere Schmetterlingszüchter beschert! Wir freuen uns, auch heuer wieder viele Schulen mit Kokons versorgen zu können, aus denen wunderbare Schmetterlinge schlüpfen werden. Diese hier enthalten wahre Naturwunder: Wiener Nachtpfauenaugen - in den Startlöchern, um ihre Flügel bald auszubreiten!

 

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Schwalbenworkshop in der VS Mühlgraben!

Jetzt wird in die Hände gespuckt! Die Kinder der Lernwelt in Mühlgraben zeigen, wie es geht! Nach gründlichem Studium der Anweisungen aus dem Zoom geht es los. Die Schule ist bestens ausgerüstet mit Werkbänken und Werkzeug – und die Kinder wissen auch, wie man damit umgeht! Es wird gehämmert, gesägt, geklebt und vor allem gegatscht! Am Ende sind die Prachtstücke für die Mehlschwalben fertig – gerade noch vor den Osterferien.

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Mühlgraben: Wer möchte ein Schwalbennest bauen?

…Ich!!! – So ertönte es vielfach aus dem Klassenzimmer der Volksschule Mühlgraben. Schwalbennester bauen in Mühlgraben ist ja auf den ersten Blick fast wie Eulen nach Athen tragen: Allein am Schulgebäude hängen mehrere Mehlschwalben-Nester. Und Willi Halb erzählt stolz, dass er letztes Jahr in seinem Rinderstall 48 junge Rauchschwalben zählte. Aber: Wo gibt es das denn sonst noch? Ausreichend Anlass, dem Schwalbenreichtum in Mühlgraben mit den Schüler*innen auf den Grund zu gehen!

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Forchtenstein: Insektenwerkstatt Teil 1: Wildbienen-Zoom!

Damit nicht gleich der 1. Termin mit der Volksschule Forchtenstein wegen Corona-Einschränkungen ausfällt, nutzten wir die gute technische Ausstattung der Schule für eine Online-Werkstatt! Die 3a und anschließend die 3b waren so engagiert dabei, als ob es „live“ wäre! „Wieviele verschiedene Wildbienenarten könnte es in den Streuobstwiesen in Forchtenstein geben?“ „10!“ „1000!“…. Die Antwort liegt, wie so oft, in der Mitte.

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Mühlgraben: Eine Heuschrecke im Winter?

Ja, sie existiert in Mühlgraben tatsächlich! Beim ersten gemeinsamen Spaziergang im heurigen Jahr gab es eine schöne Überraschung: Franz Lex, vor Ort auch als Kopfweiden-Experte bekannt, entdeckte am südexponierten Waldrand mehrere Individuen der Braunen Strandschrecke (Aiolopus strepens)! Sie ist im Mittelmeerraum recht weit verbreitet, aber erreicht in Südostösterreich ihre nördliche Verbreitungsgrenze. Das Besondere an dieser sehr sprungfreudigen Schrecke mit den roten Hinterbeinen ist, dass sie den Winter als Adulte überdauert.

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Wolfau: Naturjuwel Lafnitz-Stögersbach-Auen

„Wir sind in der glücklichen Lage, ein Naturjuwel im Ortsgebiet zu haben!“ bekräftigt Bürgermeister Walter Pfeiffer bei der Übergabe des bunten Gemeindefolders in Wolfau. Das wurde schon frühzeitig erkannt. 1990 wurde die Aulandschaft, die unzähligen bedrohten Arten, wie z.B. den beiden Wiesenknopf-Ameisenbläulingen, Refugium bietet, zum Naturschutzgebiet erklärt. Mittlerweile sind die Auen auch Teil des Europaschutzgebietes Lafnitztal.

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Weingraben: Totholzreiche Waldbäche und Wiesen voller Schmetterlinge…!

„Was es bei uns alles Besondere gibt!“ freut sich Bürgermeister Peter Kohlmann bei der Übergabe der Projektfolder in Weingraben. Unregulierte Waldbäche voller Libellen, bunte Wiesen und Raine, mächtige alte Bäume als Mikrokosmen für Totholz-Käfer… Bei der Abschlussbesprechung, wie die Gemeinde ihre Naturschätze künftig noch besser fördern kann, wurden viele Ideen und Vorschläge diskutiert.

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Zillingtal: Heckrinder für das Rückhaltebecken?

Ist Beweidung eine Option zur Kontrolle der Goldrutenflur und Wiederherstellung einer artenreichen Vegetation im Feuchtlebensraum? Im Rahmen der Projektbetreuung wurde eine Kooperation zwischen Zillingtal und der Wiener MA49 (Forstbetrieb) initiiert. Die MA49 hält seit Jahrzehnten eine Herde von Heckrindern zur „Landschaftspflege“ im Lainzer Tiergarten. Diese dunklen Rinder mit den imposanten Hörnern sind sehr robust und können das ganze Jahr im Freien gehalten werden.

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Stoob: „Ist die giftig?“

Die Schüler/innen der Mittelschule Stoob hielten gebührenden Respektabstand, als sie bei ihrer ersten Naturvielfalt-Rallye am Noplerberg/Biri einen Dornfinger entdeckten! Diese Spinne mit den beeindruckend großen Cheliceren (Kieferklauen) ist tatsächlich die einzige Giftspinne in Österreich, deren Biss richtig weh tut (ähnlich einem Bienenstich). Alle anderen heutigen Funde – 56 weitere Tier- und Pflanzen-Arten!! – ließen sich einordnen zwischen harmlos (z.B. die Gottesanbeterin) und lecker (die verschiedenen Obstsorten!).

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Wolfau: „Hier ist der Wiesenknopf!“

Natürlich entdeckten die Kinder den Wiesenkopf, der ist ja hier zum Glück nicht zu übersehen! Außerdem konnten die Drittklässler der Volksschule Wolfau auf den Lafnitzwiesen acht verschiedene Heuschrecken, drei Schmetterlinge, die Zebraspinne und die Vierfleck-Kreuzspinne identifizieren – und nur eine dieser Arten ist giftig! (Aber ungefährlich für uns!) Was hat am meisten Spaß gemacht? „Die Heuschrecken!“ Bürgermeister Walter Pfeiffer ist stolz auf seine Volksschüler – und sein Naturschutzgebiet!